Häufig gestellte Fragen (FAQ)

„Ich mag mich nicht fotografieren lassen“ – oder – „Auf Fotos sehe ich immer unvorteilhaft aus.“

Das höre ich als Fotograf sehr oft.
Wir Menschen sind nun einmal sehr visuell. Unser ausgeprägtester Sinn ist unser Sehsinn. Wir nehmen unsere Umwelt über unsere Augen wahr und beurteilen sie danach.
Seit unserer Kindheit haben wir das Bild von uns selbst, das wir pflegen und oft auch verändern. Sei es beim Schminken oder beim Friseur.
Wir versuchen, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln ein „Ich“ zu erschaffen. Was wir aber hier vergessen ist, dass man sich nur von seinem Spiegelbild her kennt. Jedes Foto von dir zeigt dich eigentlich spiegelverkehrt.
Nehme ein neueres Foto von dir selbst und halte es vor den Spiegel. Du wirst dich sofort als „Ich“ wiedererkennen.

Es ist für Sie also nur ungewohnt, sich selbst auf Fotos zu sehen.

„Können Sie mich 10-20 Jahre jünger machen?“ – oder – „Können Sie mich schlanker machen?“

Nun, die Antwort hierauf ist ein „Ja, aber“ Satz.

Bei Bewerbungsfotos sollte man auf zu viel Bearbeitung verzichten. Man will dem/der Personalentscheider*in keine Überraschung bereiten. „Das Foto sieht Ihnen ja gar nicht ähnlich“. Wie haben die Fotografen aus der analogen Zeit diese Herausforderung gelöst? Zu der Zeit wurde mit viel Licht, Make-up, einer kontrollierten Körperhaltung und/oder einem Weichzeichner gearbeitet. Das Retuschieren war zeitaufwändig und dem entsprechend teuer. Heutzutage lässt sich vieles sehr einfach und schnell elektronisch bearbeiten. Das Ergebnis sollte aber immer noch „natürlich“ aussehen. Man kann ein Doppelkinn mit der richtigen Körperhaltung minimieren oder gar entfernen. Auch für die Hüften, die Schultern und die Oberschenkel gibt es Tricks um ranker und schlanker zu wirken.
Aber keine Sorge, denn die Oberschenkel oder Füße sind bei einem Bewerbungsfoto nicht zu sehen.

Wie groß ist Ihr Aktionsradius, denn ich wohne in Nürnberg?

Nun, ich lebe in Hamburg und mein Aktionsradius liegt normalerweise bei 100 km. Also zwischen Bremen und Schwerin oder Eckernförde bis Celle. Darüber hinaus ist es nur eine Sache der Verhandlung. Wenn du in Nürnberg wohnst, wird es durch die Reisekosten ein wenig teurer. Vielleicht gibt es sogar jemanden, der auf Tahiti lebt und von mir Bewerbungsfotos benötigt? Wahrscheinlich aber nicht. Schade.

Wann können Sie mich fotografieren, denn ich habe nur an Wochenenden Zeit?

Wochenenden sind für mich gar kein Problem. Um ehrlich zu sein, bevorzuge ich die Wochenenden, da du als mein Kunde sehr viel entspannter bist. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als nach dem ganzen Tag im Job auch noch zum Feierabend einen Fotografen aufsuchen zu müssen. Den Stress würde man in den Fotos garantiert sehen.

Wie lange dauert so eine Foto-Session?

Nun, das kommt auf die Art des gewünschten Portraits an. Bei einem Bewerbungsfoto sind es mit Auf- und Abbau ungefähr zwei bis zweieinhalb Stunden. Bei einem Business-Portrait einer Vorstandsvorsitzenden ist die Session Zeit vielleicht nur 20 Minuten. Aber ich habe in diesem Fall ja schon alles aufgebaut. Für ein sympathisches und authentisches Portrait sollte man etwas Zeit einplanen. Ich mache keine „Schnappschüsse“, sondern ein Portrait, auf das du stolz sein kannst und immer wieder betrachten und herumzeigen magst.

Wieviel Platz benötigen Sie für die Fotos bei mir?

Auch hier kommt es wieder darauf an, was gewünscht ist. Für ein Bewerbungsfoto benötige ich am wenigsten Platz. Es sollten auf jeden Fall mindestens eine Deckenhöhe zwischen 2,40 m und 2,80 m (Standardhöhe) und eine Raumtiefe von 5-6 m sein. Bei einem Familienfoto mit 12 Personen benötige ich logischerweise auch mindestens 4 m Breite, oder wir verlagern die Session in die freie Natur. Ein Business Portrait wird entweder am Arbeitsplatz, der Lobby, dem Empfangsbereich, einem Konferenzraum oder vor dem Konzerngebäude gemacht.

Ein passender Platz für das Foto wird sich immer finden lassen.